News 2017

15. September 2011 15:00

Neues Unterrichtsangebot, neuer Lernort


Am 15. September öffnete das Wasserwerk Westhoven erstmals seine Pforten für eine Schulklasse der neuen Wasserschule Köln. Woher kommt das Wasser, das wir trinken? Wer versorgt uns so zuverlässig damit? Wie gut ist das Wasser von Köln, und macht übertriebenes Wassersparen wirklich Sinn?

Diesen und weiteren Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Gemeinschaftsgrundschule Kirchweg aus Köln-Junkersdorf in der Unterrichtseinheit „Trinkwassergewinnung und -aufbereitung“ auf den Grund. Während ihres dreistündigen Aufenthalts lernten sie mit Hilfe von Arbeitsblättern, praktischen Experimenten, der Begehung eines Lehrpfads sowie der Aufbereitungsanlage des Wasserwerks die Prinzipien und Methoden der Wassergewinnung und -aufbereitung kennen. Und das praxisnahe, anschauliche Erarbeiten des komplexen Themas kam gut an. So gab es durchweg positives Feedback von den 26 „Pionieren“ samt begleitender Lehrkraft, die Schulnote „1“ für ideale Lernbedingungen und das Versprechen, die Wasserschule zu einem anderen Thema erneut zu besuchen.

Wir greifen jeden Tag ganz selbstverständlich zum Wasserhahn. Doch welcher Aufwand dahinter steckt, damit wir Zugang zu unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel haben, ist kaum jemandem bewusst. Die neue Unterrichtseinheit der Wasserschule Köln im außerschulischen Lernort Wasserwerk Westhoven soll verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser lehren und deutlich machen, wie die örtliche Wasserversorgung in den allgemeinen Wasserkreislauf eingebunden ist,  wie Rohwasser gewonnen wird, und welche weiteren Schritte zur Trinkwasserherstellung notwendig sind.

Alle weiteren Unterrichtsmodule aus dem Wasserkreislauf  können im außerschulischen Lernort „Villa Öki“ auf dem Großklärwerk Köln-Stammheim gebucht werden.

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