Abwasserreinigung

Wattestäbchen und Hygieneartikel, Essensreste und Medikamente – all das landet in unseren Toiletten, in Spül- oder in Waschbecken. Rein damit und weg damit – aus den Augen, aus dem Sinn.

Diese scheinbar schnelle und praktikable Lösung akuter Abfallprobleme sorgt andernorts für massive Probleme, denn alle diese Dinge – die ausnahmslos in den Müll oder Sondermüll gehören – verschmutzen und belasten das Abwasser massiv.

 

Entsprechend gewaltig ist der Aufwand, der in Klärwerken betrieben werden muss, bevor das Wasser gereinigt dem natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Zum einen sind diese Abfälle schwer herauszufiltern und/oder sie fördern die Schädlingsvermehrung in der Kanalisation, zum andern belasten sie das Abwasser mit schwer bzw. nicht abbaubaren Stoffen.

 

Anhand verschiedener Arbeitsblätter, praktischer Experimente, eines Films und des Besuchs ausgewählter Stationen im Großklärwerk Köln-Stammheim, lernen Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stufen der Abwasserreinigung in einem Klärwerk kennen. Dabei wird verdeutlicht, warum es wichtig ist, Wasser nicht unnötig zu verschmutzen.

 

Und auch Mikroplastik und Spurenstoffe verunreinigen unsere Gewässer. Wie wir als Verbraucher in unserem Konsumverhalten für weniger Mikroschadstoffe im Wasserkreislauf sorgen können, das lernen Sekundarstufen-Schülerinnen und Schüler im eigens für sie konzipierten Modul "Mikroplastik und Spurenstoffen auf der Spur". So greift die Wasserschule aktuelle Themen aus Klima- und Umweltschutz auf und zeigt Lösungswege auf dem Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit unserer kostbarsten Ressource - dem Wasser.